Waltraud Harz
Der Beginn meines Weges
Nach schwerer Kindheit und einem traumatischen Erlebnis,
entstanden bei mir viele negative Glaubensmuster. Diese negativen Überzeugungen
wirkten sich auf meinen Körper aus. Immer wieder bekam ich diese Symptome wie
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und einen Zustand im Körper, den ich als
Angstsymptom bezeichne.
Dieser Teil meines Lebens war mehr im Negativen zu finden
als im Positiven.
Jahrelange Therapien brachten nicht den Erfolg, den ich mir
erhoffte. Meine körperlichen Symptome wurde ich nicht los.
Daraufhin beschloss ich mich selber auf den Weg zu machen,
um gesund zu werden. Eine andere Chance hatte ich nicht mehr.
Meinen Beruf als Lehrerin übte ich weiter aus. Die
pädagogische Erfahrung war mir sehr dienlich in Bezug auf die Arbeit mit
Menschen.
Ich machte mehrere Ausbildungen und begann mit der
Kinesiologie. Gleichzeitig begann ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin, die
ich aber kurz vor ihrem Ende abgebrochen habe.
Bald merkte ich, dass es nicht meine Berufung war,
Heilpraktikerin zu werden. Mein Weg führte mich zur Kinesiologie. Zusätzlich
belegte ich Seminare in Lebensberatung, Stressbewältigung, Lösung von
Beziehungsproblemen und vieles mehr.
Mein Spezialgebiet wurde die Psychokinesiologie.
Gleich zu Beginn meiner Ausbildungen wurde ich vom
„Schicksal“ getestet.
An einem Abiturtag hatte ich bei der Vorbereitung zur
mündlichen Prüfung mit einem Kollegen die Aufsicht im Vorbereitungsraum.
Es war am Nachmittag und die letzte Schülerin bereitete sich
vor. Außer uns war sonst niemand im Raum. Wie das „Schicksal“ so spielt, war es
wichtig, dass sonst kein Prüfling anwesend war, sonst hätte ich nicht den Mut
gehabt zu handeln.
Nach kurzer Zeit wurde die Schülerin unruhig und begann zu
weinen. Ich fragte sie, was denn der Grund ihres Verhaltens war.
Sie sagte unter Tränen: „Ich weiß nichts mehr, ich kann mich
hier in Mathematik an nichts mehr erinnern, ich habe ein völliges „Black out“.
Zuerst rang ich mit mir selber, ob ich ihr helfen sollte und
überhaupt helfen durfte.
Von Mathematik hatte ich keine Ahnung.
Zu meinem Kollegen sagte ich: “Reiner, wenn das
funktioniert, was ich gelernt habe, werde ich in diesem Bereich
weiterarbeiten.“
Ich ging zu ihr, stellte mich hinter sie und sagte ihr, sie
soll nur auf ihr Blatt schauen. Ich legte meine Hände auf ihre Stirnbeinhöcker
und wartete was passieren würde.
Nach ein paar Sekunden schrie die Schülerin auf, mit den
Worten: „Ich habe es, ich weiß wie es geht!!!“
Sie rechnete und rechnete und ging dann in die Prüfung. Als
sie aus dem Saal kam war sie überglücklich. Sie hatte mit einer sehr guten 2
bestanden.
Durch diesen „Griff“ an den Stirnbeinhöckern wurde die
Blockade aufgelöst.
Nach diesem Ereignis machte ich meine Ausbildungen weiter.
Über den Muskeltest bekam ich einen Zugang zum
Unterbewusstsein. Ich lernte, dass der Klient viele Dinge erzählte, aber nicht
die Ursache seiner Probleme erkannte.
Durch den Muskeltest war ein Zugang zum Unbewussten gegeben.
In der Zwischenzeit starb meine Mutter, kurze Zeit darauf
mein Vater und auch meine Schwester, die an Krebs erkrankt war.
Nun gab es für mich nur noch das Eine: Warum?
Woher kamen meine Panikattacken, meine Angstneurose?
Warum hatte meine Schwester Krebs?
Warum hatten meine Mutter und mein Vater gleichzeitig einen
Herzinfarkt, obwohl sie seit Jahrzehnten getrennt lebten und keinen Kontakt
mehr miteinander hatten?